Katzen-Tatzen




 

Der Körper der Katze ...

Eine normale Hauskatze ist ca. 50 Zentimeter lang und vier Kilo schwer ... Briten evtl. etwas mehr :-)
Sie hat 230 Knochen ... 24 Knochen mehr als der Mensch. Ihre Körpertemperatur liegt bei 38,8 Grad.
Ihr Herz schlägt doppelt  so schnell wie das menschliche Herz (110- bis 140- mal pro Minute).
 


Das Fell der Katze ...

Katzenfell wird von de Jahreszeiten beeinflusst: wird es kälter, bekommen Katzen ein dickeres Fell,
im Sommer wird es dünner. Besonderheit: Stubentiger, die nicht nach draußen kommen. Sie haaren das ganze Jahr über mehr als Freigänger. Denn: Sie sind durchgehend warmen Temperaturen ausgesetzt, der Körper wirft darum permanent Fell ab, um einen Sommerpelz zu bekommen  --->  bürsten-bürsten-bürsten :-)


Der Schwanz der Katze ...

Er ist zwischen 25 und 30 Zentimeter lang (bei Briten je kürzer umso besser) und dank seiner 20 Wirbel sehr biegsam.  Damit tariert eine Katze ihr Gleichgewicht aus und steuert z.B. in der Luft ihren Sturz,
sodass sie wieder auf allen Vieren landet. Ebenso ist der Katzenschwanz wie ein Stimmungsbarometer
... je heftiger die Schwanzbewegungen,  desto feindlicher ihre Gesinnung :-)


Die Pfoten der Katze ...

An den Vorderpfoten hat sie fünf, an den Hinterpfoten je vier sichelförmige Krallen.
Beim Laufen zieht die Katze die Krallen ein, beim Angriff und zum Klettern spannt sie ihre Muskeln
an und fährt die Krallen aus. Kater sind übrigens meistens Linkspföter, Katzen  machen das meiste mit rechts.



Das Schnurren der Katze ...

1500-mal schnurrt der Stubentiger am Tag - mit einer Lautstärke bis zu 25 Dezibel, das entspricht
einer tickenden Armbanduhr. Geschnurrt wird  nicht nur wenn sich die Katze wohlfühlt, sondern auch bei
Stress und Schmerzen. Unter der Geburt konnte ich das des öfteren schon hören ...



Die Schnauze der Katze ...

Katzen haben 30 Zähne. Die Eckzähne sind spitz wie ein Dolch und laufen scherenartig aneinander
vorbei - perfekt zum Fangen von Beute. Wollen Katzen etwas vom Menschen, benutzen sie  ein
hochfrequentes 'Miauen' mit 300 bis 600 Hertz. Diese Tonlage entspricht in etwa dem Schreien eines hungriges Menschenbabies.



Die Zunge der Katze ...

Katzen besitzen 473 Geschmacksknospen (der Mensch 9000). Auf der Zunge sitzen verhornte
Zungenpapillen mit Widerhaken, die sie rau wirken lassen. Dadurch können Katzen besser Fleisch von
Knochen lecken, Wasser schlabbern oder sich putzen. Katzen können salzig, sauer und bitter schmecken ...
süß nicht. Wichtiger als der Geschmack ist der Geruch: was nicht gut riecht, wird nicht gefressen!


Die Augen der Katze ...

Die Augen der Katze können bei Dämmerlicht genau so gut sehen wie bei Tageslicht. Katzen können in
Bruchteilen von Sekunden ihre Pupillen extrem weit aufreißen oder zu engen Schlitzen verkleinern.
Sie sehen siebenmal schärfer als Menschen.  Die Augen sind im Verhältnis zum Schädel sehr groß
und nach vorne gerichtet, dadurch haben sie einen Blickwinkel von ungefähr  200 Grad (Menschen 150).


Die Ohren der Katze ...

Eine Katze hört 10,5 Oktaven, sogar Töne im Ultraschallbereich. So kann sie selbst das leiseste
Geräusch vernehmen, wie z.B. das Huschen einer Maus oder das Piepsen von Vögeln auf bis zu 20 Meter
Entfernung. Die Ohren lassen sich getrennt von  einander in unterschiedliche Richtungen drehen und vermitteln, ob das Tier gerade böse, gut gelaunt  oder neugierig ist.


Die Nase der Katze ...

Ihren ausgeprägten Geruchssinn verdankt die Katze 200 Millionen Riechzellen.
Zum Vergleich: ein Dackel hat etwa 125 Millionen. Die Riechzellen der Katze sitzen nicht in der
Nase ... sondern im Rachen.



Die Barthaare der Katze ...

Sind so lang wie ihr Körper breit ist und funktionieren als eine Art Sensor. Mit ihnen tastet
eine Katze Gegenstände ab oder misst die Breite eines Durchgangs. Selbst bei Dunkelheit eckt eine Katze
nirgendwo an. Mithilfe des Schnurrbarts kann sie sogar eine Maus orten, die unter ihrem Kopf
entwischen möchte :-)



Die Intelligenz der Katze ...

Katzen sind klug und beobachten genau. Sie können sich sehr gut und schnell merken, wie etwas funktioniert und versuchen oft, Dinge nachzumachen (z.B. Türklinken runterzudrücken). Ein Clickertraining ist für die Fellnase eine ideale Beschäftigungsmethode und zeigt auch Erfolge. Bei der emotionalen Intelligenz schneiden sie allerdings schlechter ab als Hunde. Mit den Gefühlsregungen ihrer Menschen können sie oft nicht viel anfangen.



 

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